Richtlinien im Wandel der Zeit
aus Dressur-Studien August 2007
Klassisch Contra Classique ab S. 29 www.dressur-studien.de
1954 gab es die ersten Richtlinien, begründet auf der HDV 12.
Schulterherein - das Detail, dass erst 1954 Der Satz „ Der innere Gesäßknochen wird vermehrt belastet“ hinzugekommen ist.
Bis 1984 war die Pirouette im Dreitakt, seit 1994 kann bei gut gesetztem Galopp der Dreitakt verloren gehen.
Dafür gibt es in der 2000 Ausgabe die Vierecksvolte wieder, Rückbesinnung auf Altbewährtes.
Das Bild der Piaffe an der Hand von 1954 – mit Aufrichtung, ohne Hilfszügel mit dem äußeren Zügel über dem Hals.
Erst 1984 werden die Hände unter dem Hals zusammen gehalten.
1967 ging das noch ohne Hilfszügel, ab 1984 werden Hilfszügel wie Ausbinder oder Laufferzügel als sinnvoll empfohlen.
Mit der Vergrößerung des Formats kam auch immer mehr Umfang dazu – der pädagogische Anspruch wurde größer.
Ausblick auf 2008 (- Sommer 2009) Interview mit Herrn Hess ab S. 42
• Richtlinien Bd. 0 - Horse-Handling – kommt vielleicht
• Der Sitz des Reiters, die Biomechanik des Reitersitzes wird deutlich erweitert
• „Wir werden keine Front gegen „andere Theorien“ aufbauen.“
• Keine AntiRollkur Stellungnahme
• „Es ist nicht Aufgabe von Richtlinien, etwas Schlechtes anzuprangern, sondern es ist die Aufgabe, klar darzustellen, was richtig ist. Dies wollen wir gemäß unserer Auffassung von korrekter, klassischer Ausbildung tun, zum Beispiel, indem auf die Bedeutung des Halses – Dehnungshaltung des Pferdes – und damit verbunden der korrekten Anlehnung hingewiesen wird. Dies soll vor dem Hintergrund der biomechanischen Zusammenhänge ausführlich begründet werden.“