Die Richtlinien für Reiten und Fahren haben eine gut 70jährige Tradition. Das geschriebene Wort, basierend auf dem Wissen alter Reitmeister, hat sich eigentlich nur wenig verändert.

Wenn Richtlinien Leitsätze und Maßvorgaben sind, sollte die alltägliche Praxis und die Ritte der Spitzensportler, die als Vorbilder gelten, sich an diesen Aussagen messen.

  

Ich habe in letzter Zeit die verschiedenen Ausgaben, die mir vorliegen, miteinander verglichen und die Sätze herausgehoben, die meines Erachtens nach mehr Beachtung verdienen.

   

     Ich werde oft gefragt, ob ich mich mehr als FN-Trainerin oder als Ehrenmitglied der Schule der Légèreté fühle. Ich kann und will das nicht trennen - meine Wurzeln sind über fast 30 Jahre gewachsen. Meine Reitlehrer in Jugendtagen waren Eva-Marie Römer, Uwe Wichmann (Harburger Reitverein) und Wilhelm Harms (Happy Horse) - und ich möchte keinen Tag davon missen. Ich war menschlich und reitfachlich "gut aufgehoben".

 

Bei Philippe Karl habe ich in den letzten zehn Jahren einen Reitausbilder gefunden, der mir all meine Fragen beantwortet, dessen Respekt und Liebe zu dem Pferd augenscheinlich unermeßlich groß ist.

Ich muss und werde mich nicht entscheiden, ich bin beides - genau wie Eckart Meyners in Sachen Unterrichtserteilung und Sitz und Dr. Gerd Heuschmann in Dingen des Muskelaufbaus und der Biomechanik der Pferde mein Wissen deutlich erweitert haben.

All diese Wurzeln haben mich wachsen lassen und zu dem gemacht, was ich bin und weiß ... und was ich versuche weiter zu geben.